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    <body>&lt;a href="http://www.spain.info/TourSpain/Reportajes/0/Cesar%20Manrique%20o%20la%20adaptacion%20a%20la%20naturaleza.htm?Language=de" title="http://www.spain.info/TourSpain/Reportajes/0/Cesar%20Manrique%20o%20la%20adaptacion%20a%20la%20naturaleza.htm?Language=de" id="link_0"&gt;C&#233;sar Manrique&lt;/a&gt; ist es gelungen ein Werk in die Natur zu mei&#223;eln, das sich in v&#246;lliger Symbiose und in Harmonie mit seinem Arbeitsplatz befindet. Er hat die Sch&#246;nheit und den eigenen Wert, des ihn umgebenden Raums wie kein anderer zu deuten verstanden und hat in diesem seiner genialen Vorstellungskraft Ausdruck verliehen. Seine Hinterlassenschaften finden sich &#252;berall in Spanien und sein Ruf ist weit &#252;ber Spaniens Grenzen hinaus gelangt. Ohne Zweifel aber hat Manrique auf seiner Heimatinsel Lanzarote in gr&#246;&#223;tem Ma&#223;e seine Liebe zur Landschaft dargestellt; und zwar bis zu dem Punkt, dass man davon spricht, Manriques bestes Werk sei &lt;a href="http://www.spain.info/TourSpain/Destinos/Provincias/E/KW/0/Lanzarote?language=de" title="http://www.spain.info/TourSpain/Destinos/Provincias/E/KW/0/Lanzarote?language=de" id="link_1"&gt;Lanzarote&lt;/a&gt;  selbst.

Keine Frage, Lanzarote ist untrennbar mit C&#233;sar Manrique verbunden. Der K&#252;nstler war fasziniert von der einzigartigen Vulkanlandschaft der Insel, die von anderen nur als w&#252;stenartig, d&#252;rr und unwirtlich angesehen wurde. F&#252;r ihn war diese vulkanische Umgebung gleichbedeutend mit Sch&#246;nheit. Vom Standpunkt des Respekts, der Bewunderung und der Dankbarkeit gegen&#252;ber dieser Umgebung, in der er aufgewachsen war, entwickelte der K&#252;nstler sein Werk.

Wie jedoch ist seine Arbeit zu definieren? Eine Antwort auf diese Frage scheint schwer, noch schwerer jedoch scheint der Versuch das Werk Manriques innerhalb der einzelnen Kunstrichtungen, ja sogar in den verschiedenen von ihm benutzten Techniken einzuordnen. Obwohl er selbst sich als Maler bezeichnete, war Manrique gleicherma&#223;en Bildhauer, Architekt, Stadtplaner, Landschaftsarchitekt usw. daneben noch &#214;kologe und Bewahrer von Sehensw&#252;rdigkeiten. Manrique war das alles in einem und das zeigt sich an seinem Werk. 

Seine erste Arbeit auf Lanzarote, die vielleicht Aufsehen erregendste, war die &lt;a href="http://www.spain.info/TourSpain/Arte%20y%20Cultura/Monumentos/E/KW/0/Cueva%20de%20los%20Jameos%20del%20Agua?Language=DE" title="http://www.spain.info/TourSpain/Arte%20y%20Cultura/Monumentos/E/KW/0/Cueva%20de%20los%20Jameos%20del%20Agua?Language=DE" id="link_2"&gt;Grotte der Jameos del Agua&lt;/a&gt;, ein nat&#252;rliches Auditorium, das sich perfekt in die launige Gesteinsformation der Vulkanberge einf&#252;gt. Seine Sch&#246;nheit, seine Licht- und Farbkontraste haben weltweite Bewunderung f&#252;r dieses Kunstwerk hervorgerufen. Diese Arbeit fasst in gro&#223;em Ma&#223;e zusammen, was das Lebenswerk Manriques ausmacht: Raumanordnungen, in denen sich der Mensch harmonisch in die Natur einf&#252;gt, deren Sch&#246;nheit und Wert hervorgehoben werden.

Auch beim &lt;a href="http://www.spain.info/TourSpain/Arte%20y%20Cultura/Museos/E/KW/0/Mirador%20del%20Rio.htm?Language=de" title="http://www.spain.info/TourSpain/Arte%20y%20Cultura/Museos/E/KW/0/Mirador%20del%20Rio.htm?Language=de" id="link_3"&gt;Mirador del R&#237;o&lt;/a&gt;  (Aussichtspunkt &#252;ber den Fluss) handelt es sich um eine weitere seiner Anlagen auf Lanzarote, die meisterhaft in die Steilk&#252;ste im Norden der Insel eingef&#252;gt ist. Aber das Haus des K&#252;nstlers in Taro de Tahiche ist vielleicht das Werk, das die pers&#246;nlichen und k&#252;nstlerischen Vorstellungen Manriques am besten wiedergibt. Sein ungebrochener Wunsch nach einem harmonischen Leben mit der Lava kommt hier besonders deutlich zum Ausdruck. Das Haus ist ein au&#223;ergew&#246;hnliches Beispiel f&#252;r die Integration eines Wohnhauses in die Natur &#8211; eine Oase, die inmitten eines blauschwarzen Lavaflusses angelegt wurde. 

Im Wohnhaus ist heute die Stiftung C&#233;sar Manriques untergebracht, eine Einrichtung, die seit 1992 besteht und aus dem Bestreben entstand, das Verst&#228;ndnis und die Verbreitung des Werks Manriques sowie die k&#252;nstlerischen und kulturellen M&#246;glichkeiten zu f&#246;rdern, die zum Erhalt und dem Schutz der Natur unternommen werden. Das Geb&#228;ude wurde 1968 auf einem erkalteten Lavastrom erbaut und nutzt auf einem unteren Stockwerk die nat&#252;rliche Bildung von f&#252;nf Vulkanblasen, in denen auf &#252;berraschende Weise Wohnraum geschaffen wurde. Die obere Etage sowie die Au&#223;enanlagen des Hauses wurden der traditionellen Inselarchitektur nachempfunden.

Das Monumento al Campesino, der Kaktusgarten u.a. sind weitere Arbeiten, die der Besucher auf Lanzarote besichtigen kann. Von Manrique gibt es aber auch au&#223;erhalb seiner Heimatinsel bedeutende Hinterlassenschaften. Unter seinen r&#228;umlichen Gestaltungen sind besonders der spektakul&#228;re Mirdor de La Pe&#241;a (auf der Insel El Hierro), der Mirador de Palmarejo (auf La Gomera), der Unterwasserpark von Puerto de la Cruz und Playa Jard&#237;n (auf Teneriffa), das Einkaufszentrum La Vaguada (in Madrid) und der weitl&#228;ufige Unterwasserpark am Mittelmeer (in Ceuta) bekannt. Bei allen diesen Werken handelt es sich um &#246;ffentliche st&#228;dtebauliche Anlagen, architektonische und stadtplanerische Arbeiten. An Manrique wurden immer wieder seine unzureichenden Kenntnisse der Architektur bem&#228;ngelt. Er selbst jedoch hat diese Vorw&#252;rfe niemals von sich gewiesen, er beschr&#228;nkte sich darauf zu bemerken, dass er vor allem K&#252;nstler sei und sich immer mit den Mitteln Ausdruck verschaffe, die er f&#252;r geeignet halte. Alle seine oben genannten Arbeiten jedenfalls sind immer einzigartig und stellen Anlagen dar, bei denen vor allem der Natur ein besonderer Stellenwert zukommt.

Zusammenfassend ist festzuhalten, dass f&#252;r C&#233;sar Manrique die Natur nicht nur einen wesentlichen Bezug f&#252;r seinen k&#252;nstlerischen Ausdruck darstellte, sondern auch eine zentrale Stellung in seinem Leben bildete. Er hat seine Kunstwerke nicht in der Natur sondern gemeinsam mit der Natur geschaffen. Seine Beziehung zur Natur gr&#252;ndete sich nicht nur auf die reine &#196;sthetik, sondern auf eine ehrliche und beispielhafte Verpflichtung zum Schutz und Erhalt der Umwelt. Es gibt in ganz Spanien keinen zweiten K&#252;nstler, der sich mit seinem Werk so eng der Natur verschrieben hat wie Manrique.
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